Das Haus in Istrien
Vor 10 Jahren hat Familie Z. in Istrien ein kleines Juwel gefunden. In einer mediterranen Gartenlandschaft eingebettet befindet sich das kleine Haus, das jeden Monat zu besuchen eine liebenswerte Pflicht ist.
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Die schönste Jahreszeit ist Frühling und Herbst. Auch der Winter hat seinen Reiz. Aber es gibt einen Nachteil: – im Winter kühlt das Haus aus. Es braucht 3 Tage, bis es im Haus behaglich warm ist und dann naht die Zeit, zurück zu reisen.
Das Haus hat einen holzbeheizten Kachelofen von der Firma Ziegler. Um jedoch die Kältestrahlung der Wände zu vertreiben, braucht es Tage. Dazu kommt noch die feuchte kalte Meeresluft, die in alle Gelenke eindringt.

In Istrien scheint oft die Sonne. Warum, so fragte Familie Z. kann man nicht mit Sonne heizen. Man muss ja nicht anwesend sein, wenn die Sonne scheint. Hauptsache es kommt die Infrarotwärme in das Haus und speichert die Strahlungswärme. Selbst wenn es 5 Tage regnet kühlt das Haus nur langsam aus; dann investiert man mal 2 Euro in elektrischen Strom. Das Haus bleibt temperiert und die Kältestrahlung wird vermieden.
Die Firma Ziegler hat sich entschieden, dieses Haus in Istrien zum Testhaus zu erwählen.

Das Haus ist herkömmlich mit Betonsteinen gebaut und hat keine sehr gute Wärmedämmung. Es besteht aus Erdgeschoß und Obergeschoß. Die Wohnfläche beträgt im Erdgeschoß und Obergeschoß 100 m2 bei einer Raumhöhe von 2,4 m. 240 m3 Raum sollten immer temperiert bleiben.
Nach den Berechnungen müsste eine Kachelfläche von 2x 1, 7 m2 ausreichend sein, um die Aufgabe der Temperierung zu erfüllen. Es war nicht das Ziel, 22 Grad Celsius im ganzen Haus zu halten, sondern vorrangig war die Zielsetzung, im Erdgeschoß den Küche- Ess- und Wohnbereich zwischen 15 und 19 Grad zu temperieren und im Obergeschoß das Schlafzimmer und Gästezimmer und Bad bei 15 bis 16 Grad zu halten. Dies würde verhindern, dass die Wände total auskühlen und es wäre ein Leichtes, innerhalb von wenigen Stunden mit dem vorhandenen Kachelofen auf wohlige Raumtemperatur zu kommen.
Die Firma Ziegler entschied sich für zwei Stelen, wobei eine Stele im Esszimmer (Erdgeschoß) aufgestellt wurde und eine zweite im darüber liegenden Schlafzimmer, wobei oben die Türen geöffnet wurden, um das Bad und das Gästezimmer temperaturmäßig zu überschlagen.
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Die Anlage wurde Ende Januar montiert. Der Gesamtpreis der Anlage kam auf 9.000.- Euro.
Ergebnis:

Das Diagramm vom 12.3. bis 16.3. zeigt, dass die Erwartungshaltung der Familie Z. erfüllt wurde. Die Raumtemperatur lag durchschnittlich bei 15 Grad bei einer Außentemperatur nahe bei Null Grad. Als Familie Z nach dem 16. 3. das Haus besuchte, war es eine Sache von wenigen Stunden, die Raumtemperatur mit Hilfe des holzbeheizten Kachelofens auf 20 Grad zu steigern.





